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Die Niederschlagsverteilung auf Teneriffa ist extrem ungleichmässig und erklärt die botanische Vielfalt und die Vegetationszonen. Der meiste Niederschlag fällt im Winter. Im Sommer spielt der Nebel-Niederschlag für das Ökosystem eine grosse Rolle. Im Norden der Insel fallen in den Höhenlagen 1.000 mm Regen im Jahr, während die südlichen Gebiete bei nur 100 mm bleiben. Sie sind das ganze Jahr über trocken und reich an Sonnenschein. Daher befindet sich die trockenste und wärmste Gegend Teneriffas bei Los Cristianos, dem grössten Urlaubsgebiet Teneriffas, mit Jahreswerten, die um einige Grad höher liegen als im Norden und im Zentrum der Insel. Wolken bedeuten nicht gleichzeitig Niederschlag, denn im Orotava-Tal, im Norden Teneriffas, sind zwar am Morgen oft grosse Wolkenmassen zu sehen, es regnet jedoch nur selten. Die Vegetation ist hier reichhaltiger als auf der Südseite, dennoch dominiert der Sukkulentenbusch die küstennahen Gebiete. Der bekannteste Drachenbaum des Archipels befindet sich im Nordwesten Teneriffas, im Parque del Drago in Icod de los Vinos. Gut erhaltene Lorbeerwälder gibt es im Anaga-Gebirge, im Nordosten. Im Besucherzentrum am Monte de Las Mercedes (Cruz del Carmen) erhält der Interessierte hierzu nähere Informationen. Gern besucht werden auch die Wasserfälle im Barranco del Infierno im Süden Teneriffas, oberhalb von Arico und die Montaña Roja mit ihren Sanddünen Flora und Fauna.
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