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Weiter in Richtung Buenavista del Norte liegt der Mirador de Baracán, etwa in der Mitte des westlichsten Zipfel Teneriffas: „Die Anhöhe des Baracán ist ein Punkt, wo sich alte Wanderwege zwischen den Schluchten des Teno-Massivs und des Tales von El Palmar kreuzen. Dieses Tal hat sich vor einigen tausend Jahren gebildet, als das alte Flussbett durch den Vulkanausbruch von La Montañeta blockiert wurde und sich dabei ein kleiner See bildete, der von „el Monte del Agua“ mit Wasser versorgt wurde. Diese Urlandschaften wurden durch die Besiedlung der Insel durch den Menschen stark verändert, ganz besonders aber auch durch die Einführung der Ziegen, die sich von Pflanzen wie dem Ginster ernährten, der für die Guanchen-Hirtenkultur eine lebenswichtige Bedeutung hatte. Nach der Eroberung wurden die Berge abgeholzt, um die Gegend des Daute mit Brennstoff für die Zuckerherstellung zu versorgen. Das Tal von El Plmar wurde zu Ackerland und seine bewaldeten Hänge zu Wiesen. In jüngster Zeit wurde die fruchtbare Erde aus dem Tal für idie Bananenplantagen ausgehoben, die sich seit Mitte dieses Jahrhunderts in den tiefergelegenen Zonen der Insel ausgebreitet haben. Zu dieser Zeit hatte El Palmar fünfundsechzig Einwohner und El Carrizal fünf, für das Hirtenleben noch eine Haupteinnahmequelle bedeutete und die übliche Lebensweise darstellte. Diese Hirten verkörpern eine mehr als 2.000jährige Tradition in dieser durch Feuer und Wasser gestalteten Landschaft“. Text der Schautafel am Mirador:
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