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Die Niederschlagsmenge auf jeder Kanarischen Insel ist abhängig von der geogr. Lage, der Jahreszeit, der Höhe und der Luv-Lee-Exposition. Allgemein gilt:
Die westlichen Inseln haben eine höhere Niederschlagsmenge als die östlichen, nahe der Sahara liegenden Inseln. Das hat aber nicht nur mit der geogr. Lokalität zu tun, sondern auch mit der Höhe der Gebirge, denn die Gebirge Fuerteventuras (807 m) und Lanzarotes (671 m) liegen unter der Wolkenzone, die etwa im Bereich 800-1.200 m liegt. Die mehr westlich gelegenen Inseln haben dagegen ein Gebirgsmassiv, dass Wolken staut: La Palma: 2.426 m; El Hierro: 1.503 m; La Gomera: 1.487 m; Teneriffa: 3.718 m; Gran Canaria: 1.949 m. Somit ist die Verdunstung in diesen Gebieten geringer, und es entsteht Steigungs- und Nebelniederschlag. Der Niederschlag ist jedoch auf die höheren Lagen beschränkt, die Küstengebiete der Nordlagen bleiben meist niederschlagsfrei, was auch anhand der Vegetationszonen deutlich wird. Die Kanarische Kiefer vermag den Wolken Wasser zu entziehen und gibt es
Der Niederschlag nimmt von Ost (Lanzarote: 135 mm) nach West (La Palma 586 mm, El Hierro 426 mm) zu, wobei 80% der Niederschläge im Winter fallen. Grund: Da sich im Winter das Passat-System mehr in Richtung Äquator verschiebt, so können atlantische Tiefdruckgebiete bis zu den Kanaren reichen und vermehrt Regen bringen. Dies ist auch die Zeit, bei der stärkere Stürme vorkommen können, die auf dem Kanarischem Archipel aber dennoch eher die Ausnahme sind. Im Sommer dominiert der aus nordöstlicher Richtung kommende Passat-Wind das Wettergeschehen zu 90% (im Winter zu 60%) und bildet eine stabile Wetterlage.
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